eparo – Digital Service Design

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18. April, 2015

AxShare als App – Erste Eindrücke aus dem Beta-Test

AxShare als App

Seit gestern gibt es von Axure eine App für AxShare. Wir hatten die App im Beta-Test.

Was kann die AxShare-App?

  • Über die App kann man schnell und komfortabel den zu testenden Axure Prototypen öffnen. Das lästige Eingeben der AxShare-URL entfällt.
  • Prototypen können lokal auf dem Device gespeichert werden.
  • Die lokal abgespeicherten Prototypen sind auch offline auf dem Gerät verfügbar und sorgen dafür, dass die Performance des Prototypen auf dem Gerät nicht aufgrund einer langsamen Internetverbindung leidet.
  • Die Statusleiste des Smartphones kann ausgeblendet werden.
  • Die App ist für iOS und Android verfügbar.

Gute Nachrichten für das mobile Prototyping mit Axure

Irgendwie war das Testen von App-Prototypen auf Smartphones und Tablets bislang nicht sonderlich komfortabel. Besonders für iOS-Devices ging das meist über remote in AxShare generierte Prototypen. Das war bei größeren Prototypen langsam und nicht sehr performant. Besonders bei User-Tests hat das bei den Probanden immer einen negativen Eindruck der zu testenden App ausgelöst. Die Probanden waren schnell genervt und haben weniger Sachen ausprobiert.

Ach ja, das Finden des richtigen Prototypen über die kryptische AxShare-ID hat auch genervt. Oft haben wir uns in der Vergangenheit uns die AxShare-ID diktiert, um den Prototypen auf dem Smartphone oder Tablet zu öffnen.

Über die lokal in der AxShare-App gespeicherten Axure-Prototypen wird das jetzt deutlich besser. Die Prototypen stehen sauber aufgelistet in der App. Die lokal gespeicherten Daten verkürzen die Ladezeiten der Prototypen und machen eine Internetverbindung überflüssig.

Zusätzlich kann die Statusleiste vom Smartphone ausgeblendet werden, was sicherlich bei einigen Prototypen wichtig ist, aber aus guten Gründen von Apple nicht empfohlen wird (Apple Developer Guidelines).

Unser Fazit

AxShare TesteinladungWäre schön gewesen, wenn die App einen Monat eher fertig geworden wäre. Dann hätten wir die letzten 6 App-Projekte, die wir mit Axure entwickelt haben, schon damit testen können.

Noch ist die App in der Entwicklung. Wir sind dennoch schon jetzt begeistert, denn die App sorgt für störungsfreiere UX-Tests und besseres Nutzer-Feedbacks.

Sobald wir mehr wissen, werden wir wieder berichten.

 
3. April, 2015

eparo Unternehmenskulturlabor

Unsere Veranstaltungsreihe zum Thema New Work

Auftakt: Filmabend mit AugenhoeheFilm www.augenhoehe-film.de und anschließendem Open Space

AUGENHÖHEFilm war der Auftakt zum eparo-Unternehmenskulturlabor im März. Das gelungene non-profit Filmprojekt portraitiert sechs Firmen, die Potentialentfaltung, Selbstverantwortung und Partizipation groß schreiben – und damit sehr erfolgreich sind. Wir haben den Film gezeigt und im anschließenden Open Space (mit Alexander Schilling von raumfuer als Moderator) mit den 70 Gästen diskutiert. Und Silke Luinstra vom Augenhöhe-Team hat ein Spontaninterview gegeben.

Wie funktioniert die Transformation der Arbeitswelt?

Das Unternehmenskulturlabor ist eine Veranstaltungsreihe bei eparo. Hier dreht sich alles um New Work. Digitale Revolution, Selbstorganisation, Mitarbeiterbeteiligung und Transparenz – das sind nur einige Themen, über die wir sprechen möchten.

Wie wollen wir miteinander arbeiten? Wie geht das mit dem „Kontrolle abgeben“ und „Verantwortung übernehmen“? Und wie überzeugen wir Kunden von der Bedeutung von New Work für gute Produkte und User Experience, wenn dort noch in klassischen hierarchischen Strukturen gearbeitet wird?

Großes gesellschaftliches Interesse am Thema New Work

Das Thema „fliegt“. Deutschlandweit schießen Kongresse und Barcamps aus dem Boden. Als hätte jemand ein Ventil geöffnet. Haben alle drauf gewartet, dass sich endlich was bewegt? Ist die Zeit einfach reif? Das eparo-Event war jedenfalls nach zwei Tagen komplett ausgebucht. Die Warteliste wurde immer länger. Am Veranstaltungstag gab es innerhalb von einigen Stunden 20 Absagen. Die Grippewelle hat zugeschlagen. Als es um 18.20 Uhr losging, saßen dann trotzdem 70 Menschen im frisch eingerichteten Workshopraum.

augenhoehe-zuschauer

70 Gäste beim AugenhöheFilm

Wie Begeisterung auf Augenhöhe ansteckt

Bevor es mit dem Film losging, habe ich noch ein spontanes Interview mit Silke Luinstra vom Augenhöhe-Team geführt. Ich hatte Silke auf der Bahnfahrt nach München getroffen. Auf dem Weg zum Kongress „Das demokratische Unternehmen“

Was sie mir im Interview erzählt hat und auch eine gute Zusammenfassung des Abends gibt es im Blog von Alexander Schilling. Über den hashtag #ukulab wurde auch einiges getwittert.

Silke hat mich mit ihrer Begeisterung richtig angesteckt und mich gleich mit all jenen vernetzt, die für dieses Thema brennen. Mittlerweile wurde ein neuer Film produziert: AUGENHÖHEwege. Die Premiere ist am 4. März im Museum der Arbeit. Karten gibt es bei Organeo Ende März/Anfang April 2016 zeigen auch wir ihn dann auch bei eparo. Den genauen Termin kündigen wir natürlich rechtzeitig an. 

Eine Initialzündung – und ihre Folgen

Augenhöhe war eine Initialzündung für mich. Der Wunsch, anders arbeiten zu wollen, nimmt immer mehr Form an. Inzwischen sind mir auf Kongressen und Barcamps unglaublich viele wunderbare engagierte Menschen begegnet, die an die digitale Transformation und New Work glauben und ihr Wissen professionell vermitteln. Wir haben dem Thema Unternehmenskultur deshalb auch beim diesjährigen World Usability Day (WUD) wieder Raum gegeben. So haben auch Winald Kasch von Organeo und Ilja Preuss von it-agile Vorträge gehalten.

Aus dem ukulab hat sich auch unsere „Arbeitsfrische“ entwickelt: Einmal im Monat laden wir zum gemeinsamen Arbeiten bei eparo ein. Sieben Mal bis jetzt. Für das kommende Jahr planen wir weitere Veranstaltungen im Unternehmenskulturlabor. Einige interessante Gäste haben schon zugesagt. Lasst euch überraschen.

New Work @eparoUX

Intern arbeiten wir seit 2014 an neuen Arbeitsformen. Der Start war ein gemeinsames Wochenende auf dem Land. Seitdem entwickeln wir unsere Werte, diskutieren über Transparenz und Entscheidungsstrukturen. Aber wir denken auch über neue Unternehmensformen nach, die Freelancer mehr einbinden, KollegInnen beteiligen – und unsere Schultern entlasten. Ein Prozess, der natürlich komplex ist und deshalb auf keinen Fall einfach! Aber wir bleiben trotzdem dabei. Wir werden euch auf dem Laufenden halten.